Im Keller: Grünweiß-Stammtisch 15-04

Das 1:1 gegen Freiburg hat Bremen auf den letzten Platz der Tabelle geführt. Lars (Werderblog) Tobias (MeineSaison) und Stephen (PapierkugelBlog) sprechen über das Spiel gegen Freiburg und warum es in diese Pflichtsieg-Spiel nicht für einen Dreier gereicht hat, darüber hinaus über die Gesamtsituation aktuell, stellen auch die Frage nach dem Trainer und wagen einen Ausblick auf das Spiel gegen den FC Bayern. Teilweise haben wir die von Euch gestellten Fragen nicht explizit aufgenommen, weil wir die Themen im Gespräch sowieso schon behandelt haben. :)

Da wir die Folge schon am Dienstag abend aufgenommen haben, gehen wir nicht auf den Lemke-Fischer-Fight ein. ;)

Gerne könnt Ihr Feedback via TwitterFacebook oder in den Kommentaren hinterlassen.

Viel Spaß beim Hören!

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Schlafwagenfußball: Grünweiß-Stammtisch 14-07

Das Spiel gegen Freiburg hat auch bei Andreas (Werder-Exil), Lars (Werderblog) und Stephen (PapierkugelBlog) eher weniger Begeisterung ausgelöst. Darüber hinaus sprechen wir über das kommende Spiel in Wolfsburg. Und ja: Wir haben einen Kasper gefrühstückt. ;)

Viel Spaß beim Anhören!

P.S.: Ca. bei 22:50 gibt es nach der Pause einen deutlichen Bruch. Zum einen ist Skype abgeschmiert und zum anderen lässt sich der vorher aufgenommene Teil zur Verletzung von Nils Petersen und möglichen Alternativen im Sturm nicht mehr verwenden. :( Sorry dafür.

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Zwischenbilanz: Grünweiß-Stammtisch 14-06

Die Länderspielpause nutzen Lars (Werderblog) und Stephen (PapierkugelBlog), um ein bisschen über den bisherigen Saisonverlauf, einen möglichen KdB-Transfer und das kommende Spiel gegen den SC Freiburg zu plaudern.

Viel Spaß beim Anhören!

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Therapie: Grünweiß-Stammtisch 13-08

Der SC Freiburg liefert in dieser Saison mal wieder den Beweis dafür, dass auch mit wenig Geld und einem jungem Team Erfolge möglich sind.  Der verdiente Sieg der taktisch überlegenen Breisgauer hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, denn Werder wurde phasenweise im eigenen Stadion vorgeführt.

Dementsprechend waren Tobias und Stephen nicht sonderlich positiv gestimmt und nutzten den Stammtisch zu einer Therapiesitzung, um sich den Frust von der Seele zu reden.

Zu hören gibt es den Stammtisch wie immer hier im Blog und bei iTunes als Podcast. Viel Spaß beim Hören!

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5. Grünweiß Stammtisch: Der 20. Spieltag

Nach dem Auswärtsspiel in Freiburg treffen wir uns um 19 Uhr wieder zum virtuellen Stammtisch, um den überzeugenden Sieg hochzujubeln oder die peinliche Niederlage schönzureden. In jedem Fall aber, um Werders Leistung zu diskutieren. Ihr könnt hier wie immer live dabei sein:


Live video for mobile from Ustream

Gebt den Kindern das Kommando..

..sie berechnen nicht, was sie tun. In Bremen spricht man seit dem letzten Spiel von Jugendwahn, in meinem Kopf schreit Herbert Grönemeyer. So viel zum Thema unsägliche Vertonungen meiner Assoziationsfähigkeit. Nichtsdestotrotz, im Spiel gegen Leverkusen haben vor allem die jungen Talente Werders Hoffnung gemacht.

Da war eine ebenso überzeugende wie junge Innenverteidigung mit dem robusten, kampfbetonten Sokratis und unserem Neuzugang Francois Affolter, der mit Übersicht und Intelligenz etwas Eleganz in die Rolle des Innenverteidigers brachte. Eine schöne Spieleröffnung, gute Ballführung – Ich weiß, man soll die ersten Spiele nicht überbewerten, aber das Spiel gegen Leverkusen scheint mir ein sehr gelungenes Debüt des 20-Jährigen gewesen zu sein. Gerade die Kombination mit dem extrem zweikampfstarken und kompromisslosen Sokratis wusste zu gefallen. Nun ja, mir zumindest.

Während Fritz sich auf der Rechtsverteidigerposition zumindest für seine Verhältnisse und meine Sehgewohnheiten eher defensiv verhielt und besonders in der 2. Halbzeit wenig Auffälligkeiten im Spiel nach vorne bot, fiel auf der linken Seite ein weiterer Debütant mit guten Offensivideen auf. Florian Hartherz harmonierte nicht nur ausgesprochen gut mit Sokratis und ließ so wenig Chancen zu, auch im Zusammenspiel mit Trybull konnte er immer wieder Akzente setzen. Insgesamt war Werders Offensive für mich in diesem Spiel eher linkslastig, auch das einzige grünweiße Tor entstand aus einer schönen Kombination aus Hartherz, Ekici, einer guten Flanke von Trybull und einem Pizarro, zu dem man wohl keine Adjektive mehr finden muss, um seine ohnehin überdeutliche Bedeutung für Werder Bremen hervorzuheben.

Auch gegen den SC Freiburg wird aller Voraussicht nach ein Neuzugang ohne Umschweife in der Startelf stehen: Zlatko Junuzovic. Dass das funktionieren kann, hat Affolter gegen Leverkusen bewiesen, auch bei Junuzovic bin ich – bestärkt dadurch, nicht im geringsten einen Anspruch auf Objektivität zu stellen – optimistisch.Während der einsatzfreudige (wenn auch im letzten Spiel etwas glücklosere) Ignjovski nun endlich auf seiner Lieblingsposition, der 6 spielen darf, rückt Junuzovic auf die rechte Halbposition. Zumindest, wenn man Zeitungsmutmaßungen und der A-Elf im Werder-Abschlusstraining trauen darf. Für den gelbgesperrten Bargfrede nun einen etwas defensiver ausgerichteten Sechser zu haben, scheint mir eine schöne Umstellung, auch wenn mir eine weniger kampfbetonte Interpretation der Sechs mit Stärken im Spielaufbau besser gefiele – Wo ist Trybull denn, wenn man ihn braucht? Im linken Mittelfeld. Und auch dort braucht man ihn nicht weniger. Zumindest mir scheint es durchaus naheliegend, ihn nach seiner überzeugenden Partie eben dort auf selbiger Position zu lassen.

Niclas Füllkrug, der letzten Samstag in der 63. Minute für Ekici und so zu seinem ersten Bundesligaeinsatz kam, wird auch heute wieder vorerst auf der Bank Platz nehmen, aber ich bin überzeugt davon, dass er nicht die vollen 90 Spielminuten dort bleiben wird.

Ich halte nicht viel von Statistiken, die die vergangenen Jahrzehnte Bundesligageschichte einbeziehen, ich bin überzeugt davon, dass diese Geschichte mit den Lieblingsgegnern nur für die Teile der Mannschaft eine Rolle spielt, die die vergangenen torreichen Spiele gegen Freiburg miterlebt haben – was bei folgender Startelf ein eher geringer Teil ist: Wiese – Fritz, Affolter, Sokratis, Hartherz – Ignjovski – Junuzovic, Trybull – Ekici – Rosenberg, Pizarro. Viel mehr Hoffnung machen mir auch gerade die Spieler, die zu jung und zu bundesligaunerfahren sind, um in all diesen Erfolgserlebnissen mitgespielt zu haben. Nicht nur heute, sondern langfristig. Hiermit nun auch ohne Lieblingsgegnerbezug: Heute ist Auswärtssiegtag.

In diesem Sinne und mit Herbert Grönemeyers Worten:
Die Welt gehört in Kinderhände, dem Trübsinn ein Ende.

Nicht verpassen: Am Sonntag, den 05.02.2012 um 19 Uhr gibt es die nächste Ausgabe unseres Fußballstammtischs. Ihr könnt ihn live hier im Blog verfolgen!